Lohnendes Ziel?

15. März 2021

Bei Wikipedia habe ich gelesen, dass sie nur unter Geologen bekannt sind. In der Bergliteratur eher weniger – keine lohnenden Ziele. Heute waren wir nachsehen.

Eigentlich gibt’s eine eigene Tourengeher-Spur, die nie die Lifttrasse berührt.  Aber die Lifte sind nicht in Betrieb, und die Tourengeher sind da, und eine fette Spur zieht mitten über die Piste nach oben. Wir waren dem Wetterbricht entsprechend auf Schneefall und Kälte und daher auf ‚Pistentour‘ eingestellt. Umso erstaunter waren wir, als wir unter der wärmenden Sonne, die’s schon ganz schön kann, losgingen. Schwitzen statt Frieren. Bei mir lief’s nicht gut, keine Ahnung warum. Wir kamen, nein ich kam, ziemlich echauffiert bei der Bergstation von Monte Popolo 2 an. Von da sind es noch 80 Höhenmeter über den Rücken hinüber zum Gipfel. Gabi will nicht richtig: Lohnt sich das? Gibt’s ein Gipfelkreuz? Eine schöne Abfahrt? Gibt’s überhaupt eine Spur?

Das verschwundene Kreuz

1. März 2021

Die Schartwand im Tennengebirge mit ihrem Glaskreuz hat mich immer schon angezogen, aber die mehr als 1400 Höhenmeter auch wieder abgeschreckt. Doch dann fanden wir eine Lösung:

Wir sind mit der Seilbahn auf die Bischlinghöhe gefahren. Von dort nach Norden runter, zur Talstation des Ladenberg-Sesselliftes. Auffellen! Zuerst muss man über den Schnapfenriedel drüber, 60 Hm rauf, um dann auf einem Forstweg zur Laubichlalm wieder mehr als die Hälfte davon zu verlieren. Felle wieder runter? Wir entscheiden uns dagegen.

Wem ich folge...

6. Februar 2021

Der Kilnprein ist ein Nock-Riese, formschön und ein richtiger Schiberg.
Es gibt zwei Routen von Turrach aus: die eine, die ich mir Zuhause zurechtgelegt hatte, geht im Grunde immer schön westwärts den Steinbachgraben hinein bis hinauf zum Steinbachsattel, und von dort nach Norden über die schönen, freien Südhänge des Kilnpreins zum Gipfel. Die andere geht auch westwärts los, biegt aber früher oder später nach rechts, den zum Teil steilen Wald hinauf zum langgezogenen Ost-West-Rücken.
 

Hüttenkogel, unvollendet, in vieler Hinsicht

16. Jänner 2021

Die Tour beginnt beim Parkplatz des Sesselliftes der Graukogelbahn. Da stehen schon viele Autos. Wir schnallen an, bei -7 Grad (gefühlt -13), und gehen los. Ich ahne, dass Gabi, meiner Frau schnell kalt werden wird, und dass sie’s eilig haben wird. Ich meinerseits bin – wie sie – seit Mittwoch auf Kur in Bad Gastein, habe also zu wenig gegessen, zu viele Trainings absolviert, und neue Tourenschi. Die sind zwar leicht, aber mit dieser Bindung mit den beiden Zähnen beim Vorderbacken ausgestattet, die einfach nicht richtig beißen wollen. Jedenfalls geht sie mir öfter auf während des Anstiegs – muss halt noch üben.

Werk für Evangelisation und Gemeindeaufbau in der Evang. Kirche A.B. in Österreich
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