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Neuer Vorstand Werk E+G:

Die Vollversammlung des Werkes für Evangelisation + Gemeindeaufbau hat am Samstag, 6.3.2010 einen neuen Vorstand für die Periode 2010 - 2016 gewählt.

 

Bischof Dr. Michael Bünker im Namen der Kirche und Rektor Pfr. Mag. Fritz Neubacher hielten die Laudatio für 3 langjährige, verdiente Vorstandsmitglieder, die insgesamt 45 Jahre Vorstandsverantwortung für E+G getragen hatten!

Seit der Umwandlung des Amtes E+G in ein Werk 1990, also insgesamt 20 Jahre, war Dkfm. Rainer Jasch, Eichgraben - langjähriger Kurator von Purkersdorf - im Vorstand des Werkes. Zuerst als Schatzmeister und die vergangen 13 Jahre als Vorsitzender. Er hat einen großen Anteil daran, dass die Arbeit des Werkes auch in schwierigen Zeiten gut und finanziell gesichert weitergehen konnte und übergibt nach den Worten des Bischofs 'ein wohl geordnetes Haus' an den neu gewählten Vorsitzenden Kur. Stv. Michael Moser - Geschäftsführer des Roten Kreuzes in Graz-Stadt.

Sehr herzlich bedankt wurden auch der bisherige Schatzmeister Dr. Andreas Hodel, Klosterneuburg und Schriftführer Gerhard Bös für 12, bzw 13 Jahre engagierte Vorstandstätigkeit.

Nachdem die 3 langjährigen Vorstandsmitglieder sich entschlossen hatten, nicht mehr zu kandidieren, wählten die Mitglieder der Vollversammlung einstimmig 3 neue Mitglieder in den Vorstand, der nun bis 2016 Verantwortung für die Arbeit des Werkes trägt.

Darunter ist mit der neuen Schriftführerin Rel.Päd. Elisabeth Kugler aus Bruck/Mur erstmals auch eine Frau. Neuer Schatzmeister ist Kur. Stv.von Thening, Ing. Heimo Frank und neuer stellvertretender Vorsitzender des Werkes E+G ist Dr. Günter Höfler, Kurator der Pfarrgemeinde Linz-Süd.

Bischof Dr. Michael Bünker, der im Rahmen der Vollversammlung ein engagiertes Referat über die Ziele der Evang. Kirche als Missionarische Kirche - anhand der Beschlüsse der Generalsynode vom November 2009 - hielt, drückte seinen Dank und den der gesamten Kirche für die bisherige, langjährige Vorstandstätigkeit aus, wünscht dem neuen Vorstand Gottes Segen für alles Engagement und dankt für die Bereitschaft, diese Verantwortung zu übernehmen. Er betonte auch die Unverzichtbarkeit der Arbeit des Werkes E+G als kompetenter Partner und Berater der Pfarrgemeinden auf dem Weg der "Mission der Dichte" - im Unterschied zu "Mission der Breite", die sämtliche volkskirchlichen Handlungsfelder umfasst. Die gewählte Bezeichnung "Mission der Dichte" umschreibt Orte und Formen von Gemeinschaft, an denen befreiender Glaube erkannt und gelebt und dazu eingeladen wird - die Gemeinden sind in 1. Linie Träger der Evangelisation und werden dabei vom Werk E+G ermutig, beraten und kompetent begleitet.